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Entdeckungstouren – geführt oder auf eigene Faust

Jedes Jahr lädt das Stadtteilmarketing zu Sonntagsausflüge mit fachkundiger Führung ein. Experten unterschiedlicher Disziplinen erklären dabei den Stadtteil und seine Umgebung aus ihrem Blickwinkel oder etwas zu einem speziellen Thema. 2017 dreht sich bei den Entdeckungstouren alles rund um das Thema „Biene“. Kooperationspartner ist auch dieses Jahr die Loki Schmidt Stiftung.

Unabängig von den geführten Touren möchten wir Sie jederzeit einladen, im Neuwiedenthal auf Entdeckungstour zu gehen. Egal ob Sie zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sein wollen, sich für Naturphänomene oder Bautraditionen interessieren. Wir zeigen Ihnen attraktive Routen in die Heidelandschaft oder die Harburger Berge, ins Obstanbaugebiet oder das moderne Neuwiedenthal. Ob Sie mit Kindern oder allein etwas unternehmen möchten – in der unmittelbaren Umgebung des Neuwiedenthals gibt es für jeden Geschmack etwas.

Tipps und Anregungen für Unternehmungen auf eigene Faust bietet die Freizeitkarte „Entdeckungstouren rund ums Neuwiedenthal“. Auf ihr finden Sie auch die Tourenvorschläge und Sehenswürdigkeiten, die wir auf dieser Website beschreiben. Sie ist ein hervorragender Begleiter für Spaziergänge und Ausflüge. Die Entdeckungskarte – herausgegeben vom Stadtteilmarketing Neuwiedenthal – ist für drei Euro in einigen Geschäften des Einkaufszentrums Galleria in Neuwiedenthal oder bei ProQuartier erhältlich.

Neuwiedenthal-Tour

Erkunden Sie in 1,5 Stunden Neuwiedenthal. Erleben Sie wunderschöne Aussichten, künstlerische Inspirationen und Eindrücke aus der Geschichte.

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Bitten Sie zunächst den Pförtner im Striepenweg 40 – „Neuwiedenthaler Weitblick“ (7) – um Einlass und fahren Sie mit dem Fahrstuhl in die oberste Etage. Von hier aus genießen Sie in Richtung Norden einen wundervollen Ausblick bis nach Hamburg hinein. Richtung Süden liegen Ihnen die Harburger Berge zu Füßen. Wenn Sie die Treppen nach unten benutzen, können Sie vor den Fahrstühlen als Einstimmung auf den Stadtrundgang die Bilderausstellung der Künstlerin Inna Gilberg mit verschiedenen Ansichten von Neuwiedenthal bewundern.
Nehmen Sie danach den Hauptausgang aus dem Gebäude und gehen Sie linke Hand in das Einkaufszentrum Galleria (6). Sie durchschreiten die Passage und nehmen den rechten Ausgang in den Grünzug. Sie gehen Richtung Norden, biegen an der folgenden Wegkreuzung nach rechts in Richtung Osten ab und gelangen zur Erlkönigsstatue (5). Diese wurde 1968 als Teil einer Brunnenanlage aufgestellt. Die Künstlerin ist Ursula Querner.

Weiter geradeaus erreichen Sie den Extra-Markt. Auf dem Gelände des heutigen Supermarkts befand sich bis 1991 die Grünkohl-Fabrik Lüders. Der auf den umliegenden Feldern geerntete Grünkohl wurde sofort von Hand verlesen, gewaschen und zu Konserven verarbeitet. Bis heute genießt dieser Grünkohl hinsichtlich seiner Qualität einen einzigartigen Ruf.

Überqueren Sie nun die Neuwiedenthaler Straße und folgen Sie dem Minnerstieg Richtung Norden bis zum Ende. Auf der linken Seite liegt der Lüdershof (8). Hier befindet sich der Ursprung von Neuwiedenthal. Anfang des 17. Jahrhunderts entstand an dieser Stelle eine Ansammlung von fünf Bauernstellen als Ausgliederung aus Wiedenthal.

Gehen Sie von hier aus weiter nach rechts den Minnerweg entlang bis zur Bebauungsgrenze. Biegen Sie dort in Richtung Norden ab. An der Wegbiegung nach links, gen Osten, eröffnet sich Ihnen ein schöner Blick in die Felder und Wiesen des Neugrabener Moors.

In der Eiszeit entstanden hier durch das Schmelzwasser kleinere Täler. Das in Richtung Elbe fließende Wasser hinterließ Sandablagerungen, welche die so genannte „Vorgeest“ bildeten. Hier fanden die ersten Besiedlungsversuche des Elbtales statt. Zur Elbe hin folgten weite Moor- und Wiesengebiete, die man schon früh zu entwässern versuchte, vor allem aber für die Viehhaltung nutzte. Nach 1553 wurde begonnen, Torf aus den Mooren abzubauen. Das Holz aus den umliegenden Wäldern wurde für den Wiederaufbau des 1536 abgebrannten Harburgs, für den Kriegsschiffbau und für den Betrieb der Salinen in Lüneburg benötigt. Der Torf wurde deshalb als Ersatzbrennstoff verwendet.

Ganz in der Nähe befinden sich die malerischen Neuwiedenthaler Teiche (4), die bei Gelegenheit einen Besuch wert sind. Unser Rundweg führt Sie aber Richtung Südwesten quer durch die Neubausiedlung nun zurück zum Minnerweg. Von hier aus durchqueren Sie die Parkanlage Drachenthal (2) und den anschließenden Grünzug Richtung Süden und gelangen zurück zum Einkaufszentrum und zur S-Bahn.

Dauer: ca. 1½ Stunden, Ausgangspunkt und Ziel: Einkaufszentrum Galleria

 

Rundwanderung „Sand-Stein-Tour“

Eine 2-stündige Tour durch die Fischbeker Heide. Wandern Sie entlang an Heidelbeerfeldern, einem Kuhteich, besuchen Sie Hügelgräber und den Moisburger Stein.

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Die Fischbeker Heide ist mit ca. 773 Hektar eines der größten Naturschutzgebiete Hamburgs und nach der Lüneburger Heide die zweitgrößte erhaltene Heidelandschaft Deutschlands. Seit 1958 steht sie unter Naturschutz. Ca. 2000 v. Chr. erreichten bäuerliche Siedler das Gebiet. Durch ihre Pferde-, Schaf- und Ziegenhaltung auf den Waldweiden wurde neuer Baumwuchs verhindert und die Heidelandschaft konnte sich flächendeckend ausbreiten. Gegenwärtig wachsen hier vor allem Besenheide, Glockenheide (Erika), Krähenbeeren und Bärentraube. Die Landschaft wird durch eine Heidschnuckenherde und durch die regelmäßige „Entkusselung“ erhalten. Damit wird verhindert, dass Busch- und Baumwuchs die Heide verdrängt. Die graue Farbe des Bodens fällt bei einem Spaziergang durch die Heide besonders auf. Der von der Besenheide gebildete Rohhumus enthält Huminsäuren, die vom Regen ausgewaschen werden und dabei die Mineralverbindungen im Boden auflösen. Der dabei zurückbleibende „Bleichsand“ erscheint grau.

Zur Erkundung der Fischbeker Heide fahren Sie vom S-Bahnhof in Neuwiedenthal mit der S3 bis Neugraben. Ab dem Bahnhof Neugraben nehmen Sie den Bus 140 oder 240 bis zum Fischbeker Heuweg.

Der Rundweg durch die Heide beginnt am oberen Ende des Scharlbarg. Folgen Sie zunächst dem Wanderweg 3. Er führt mitten hinein in die Heide, vorbei an reichen Heidelbeerfeldern. Biegen Sie an der Wegkreuzung nach rechts ab und folgen Sie dem Wanderweg 2. An der nächsten Kreuzung halten Sie sich links. So gelangen Sie auf den Wanderweg 1. Durchqueren Sie nun die Ebene und erfreuen Sie sich an der reichen Tier- und Pflanzenwelt. Sie erreichen bald einen Aussichtspunkt, der Ihnen mit seiner Höhe von ca. 72,7 Metern über NN einen weiten Ausblick auf die Umgebung bietet.

Folgen Sie danach dem Wanderweg 1 weiter geradeaus, bis sie auf den Wanderweg 3 treffen. Der Rundweg Wanderweg 3 macht hier eine Wende und kreuzt sich dabei selbst. Sie biegen links in den Wanderweg 3 Richtung Nordost ab und folgen dem Weg geradeaus, bis Sie auf die Abzweigung rechter Hand treffen, wo Wanderweg 3 in Wanderweg 5 übergeht. Sie befinden sich in diesem Bereich gleichzeitig auf dem „Europäische Fernwanderweg I“, der von Flensburg an den Bodensee führt und die Fischbeker Heide von Nord nach Süd durchquert. Sie gehen weiter Richtung Südost auf dem Wanderweg 5 und kommen rechts an dem idyllisch gelegenen Kuhteich vorbei.

Hier haben Sie die Möglichkeit auf Wanderweg 6, der auch als Archäologischer Wanderpfad beschrieben wird, historische Hügelgräber zu entdecken. Auch bietet sich auf Wanderweg 7 ein Abstecher zum Moisburger Stein (13) an. An dieser Grenzmarkierung beginnt Niedersachsen. Weiter Richtung Osten könnten Sie den Wildpark Schwarze Berge (14) oder den Kiekeberg erwandern.

Unser Rundgang führt Sie aber weiter am Fischbeker Heideweg entlang zum Naturschutz-Informationshaus Schafstall (11). Kurz darauf erreichen Sie das Restaurant Heidekrug, das Sie zu einer Stärkung einlädt. Weiter geradeaus gelangen Sie direkt zur Bushaltestelle.

Mit der Buslinie 250 können Sie von hier zum Bahnhof Neugraben fahren, wo Sie mit der S3 Anschluss nach Neuwiedenthal haben. Alternativ können Sie auch zu Fuß zum Bahnhof in Neugraben gehen. Folgen Sie dazu dem Fischbeker Heideweg, der in die Neugrabener Bahnhofstraße übergeht und Sie direkt zum Bahnhof Neugraben bringt.

Dauer: ca. 2 Stunden, Ausgangspunkt und Ziel: S-Bahnhof Neuwiedenthal

Rundwanderung „7-Gipfel-Tour“

Eine "Bergtour" rund ums Neuwiedenthal. Entdecken Sie sieben verschiedene Gipfel, die bei maximal 80 Höhenmetern für jedermann erklimmbar sind.

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Start ist der S-Bahnhof in Neuwiedenthal. Überqueren Sie die Cuxhavener Straße und gehen Sie ca. 50 Meter nach rechts, in Richtung Westen. Biegen Sie kurz vor dem Sportplatz nach links in einen Waldweg ein. [KI; Schild: Naturschutzgebiet Neugrabener Heide] Schon nach einem kurzen Anstieg erreichen Sie den 46,4 Meter hohen Opferberg. Im Jahr 1914 ließ der Besitzer des damaligen „Hotels zum Opferberg“ per Sonderzug und Pferdewagen Schnee aus dem Harz anfahren und veranstaltete eine Wintersportwoche. Elf Tage lang hatten das Hotel Hochbetrieb und die Hamburger Ausflügler Spaß beim Rodeln.

Folgen Sie dem Wanderweg [KI] nun in westliche Richtung. Nach kurzer Zeit erreichen Sie den 58,7 Meter hohen Scheinberg, der dem Opferberg gegenüber liegt. Von hier aus haben Sie einen fantastischen Blick auf die „Skyline“ Neuwiedenthals. Bei gutem Wetter können Sie sogar die Elbe sehen und den Michel am Horizont erblicken. Der Scheinberg war früher weitaus größer. Da man jedoch in der gesamten Heide Kies abbaute, schrumpfte auch dieser Berg.

Die Tour führt Sie weiter Richtung Süden. Sie durchschreiten das offene Tal, kreuzen den Scharpenbargswegs und lassen den 64,8 Meter hohen Falkenberg rechts liegen. Als eifrige Gipfelstürmer können Sie natürlich auch einen Abstecher auf den Falkenberg wagen. Der Sage nach soll hier der Pirat Störtebecker einen Schatz vergraben haben. Besser belegt ist jedoch die Existenz einer Burg im frühen Mittelalter. Der Ursprung des Scheidebachs liegt auch auf dem Falkenberg. Die kargen Wassermengen des Bachs fließen durch das Neuwiedenthal und münden schließlich in die Elbe.

Das nächste Tal wird vom Neugrabener Heideweg durchschnitten. Überqueren Sie diesen und folgen Sie dem Wanderweg [KI] durch den lichten Wald in Richtung Süden. Sie erreichen den Fuß des 68,8 Meter hohen Bredenbergs. Danach kreuzen Sie den Bredenbergsweg und stoßen erneut auf den Neugrabener Heideweg [KI;HF]. Über diesen erklimmen Sie den 64 Meter hohen Wulmsberg. Hier finden Sie das Restaurant „Hamburg Blick“. Bei einer Stärkung können Sie den wunderschönen Blick in das Altwiedenthal genießen.

Bergabwärts erreichen Sie den Ehestorfer Heuweg. Schräg gegenüber befindet sich das Restaurant „Kleine Sennhütte“. Name und Baustil des Hauses erinnern an die Voralpen. Mit etwas Glück können Sie auch den aus Österreich stammenden Holzschnitzer Erich Gerer in seinem Sommeratelier antreffen und bei der Arbeit beobachten. Die sieben Meter hohe, 17 Tonnen schwere und damit weltgrößte Eule am Heuweg ist eines seiner Werke. „Eulen-Erich“ wohnt und arbeitet seit Jahren in den Harburger Bergen und ist zu einer festen Institution geworden.

Hinter der Sennhütte steigt der Sennhüttenweg [HF] seicht an und führt Sie zur Stadtscheide [HB]. Richtung Osten können Sie den sechsten Gipfel dieser Tour, den 64,7 Meter hohen Kaiserstuhl erklimmen. Von dort aus haben Sie einen weiten Ausblick auf den Staatsforst Hamburg.

Alternativ können Sie auch direkt den Höhepunkt dieser Wanderung ansteuern. Über den Försterstieg und den Reiherbergsweg erreichen Sie die höchste Erhebung der Gipfeltour, den 79,2 Meter hohen Reiherberg. Er erhielt seinen Namen durch die Reiher, die dort früher in großen Kolonien horsteten. Vor 30 Jahren gab es hier außerdem Hamburgs ersten und einzigen Ski-Schlepplift. Heute weist nur noch ein Hinweisstein auf das Skigebiet hin. Der Hang kann aber hervorragend zum Rodeln genutzt werden.

Steigen Sie den Berg in Richtung Nordwesten über die Rodelbahn hinunter oder gehen Sie zurück über den Reiherbergsweg. Biegen Sie dann nach rechts in die Stadtscheide [KH] ein und gelangen Sie zurück zur Cuxhavener Straße. Hier angelangt bietet die „Kärntner Hütte“ Speis und Trank für alle Wandersleute.
Neuwiedenthal erreichen Sie nun mit dem Bus. Alternativ können Sie auch ca. 15 Minuten der Bundesstraße folgen und hinter der Waltershofer Straße die erste Unterführung unter der Bahn hindurch nutzen. Dann erreichen Sie über die Altwiedenthaler Twiete und den Tempoweg das Neuwiedenthaler Zentrum und den S-Bahnhof.

Dauer: ca. 4 – 5 Stunden, Ausgangspunkt und Ziel: S-Bahnhof Neuwiedenthal

Radwanderung „Apfel-Tour“

Mit dem Fahrrad durch das größte Obstanbaugebiet Nordeuropas. Entdecken Sie das Alte Land mit unzähligen Äpfel- und Kirschbäumen, besuchen Sie eine wunderschöne alte Windmühle und genießen Sie das beschauliche Städtchen Jork.

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Das Alte Land ist das größte geschlossene Obstanbaugebiet Nordeuropas und besteht aus einem niedersächsischen Teil (Jork und Lühe) und einem hamburgischen Teil (Neuenfelde, Cranz und Francop). Besonders empfehlenswert ist ein Besuch zur Blütezeit Ende April / Anfang Mai, dann stehen die Kirsch- und Apfelbäume in voller Blüte. Eine Radtour durch das Alte Land lohnt sich natürlich zu jeder Jahreszeit.

Verlassen Sie Neuwiedenthal über den Rehrstieg in nördliche Richtung und biegen Sie am Ende der Straße rechts in die Francoper Straße ein. Schon bald heißt Sie ein Schild (1) im Alten Land herzlich willkommen. Hier geht es links ab auf den Francoper Hinterdeich, der ideal zum Radfahren geeignet ist. (Sie können aber auch weiter die nördliche Richtung verfolgen und kommen zur ehemaligen Elbinsel Finkenwerder mit Elbfährenanschluss in die Hamburger Innenstadt.

Im kleinen Örtchen Rübke angelangt, fahren Sie nach rechts auf den Nincoper Deich und folgen ihm bis nach Neuenfelde. Hier lädt Sie eine Vielzahl schöner Lokale zum Verweilen ein. Über den Neuenfelder Damm gelangen Sie schließlich zum Elbdeich. Dieser führt Sie am Sperrwerk der Estemündung vorbei nach Borstel, einem Ortsteil von Jork. Genießen Sie vom Elbdeich (2) aus einen wundervollen Blick über die Elbe nach Blankenese.

Die aus dem Jahr 1856 stammende Windmühle „Aurora“ (3) zeugt vom Einfluss der holländischen Siedler. Sie wurden wegen ihrer Erfahrungen im Deichbau ins Alte Land geholt. Heute beherbergt die Windmühle ein Café und Restaurant. Biegen Sie gleich nach der Mühle nach links ab und gelangen Sie zu dem einzig erhaltenen Herrensitz im Alten Land aus dem 17. Jahrhundert, dem Werth`schen Hof (4). Die prachtvolle Barock-Wendeltreppe, die Türsturz-Schnitzereien und die Holzgebilde Jesu Christi sind bis heute erhalten und einmalig in dieser Region. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die St. Nikolai Kirche, die für ihre geschnitzten Bänke und ihr altes Bronzetaufbecken berühmt ist.

Fahren Sie nun die Straße weiter und erreichen Sie den Ortskern von Jork. Jork als historischer Mittelpunkt des Alten Landes wurde im Jahr 1221 erstmalig in einer Urkunde erwähnt. Hier reihen sich stattliche Herrensitze und „Altländer Fachwerkhäuser“ aneinander. Besonders sehenswert ist der Gräfenhof, das heutige Rathaus (5) der Gemeinde. Von 1974 bis 1978 wurde das Gebäude vollständig restauriert. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die St. Matthias Kirche (6). Ihre Orgel wurde Anfang des 18. Jahrhunderts vom bedeutendsten Orgelbauer Norddeutschlands, Arp Schnitger, grundlegend erneuert und erweitert. Erfahren Sie im Museum Altes Land (7), wie früher im Alten Land gelebt und gearbeitet wurde.

Zurück ins Neuwiedenthal geht es am besten Richtung Estebrügge über den Obstmarschenweg. Hier kann man über verschiedene Wege (hinter der Brücke gleich links oder mit einem Abstecher in den Ort hinein) direkt an der Este Richtung Neuenfelde fahren. Dabei kommt man direkt auf dem Deich an der Rückseite der Sietas-Werft vorbei, trifft dort auf die ursprüngliche Route und kehrt nach Neuwiedenthal zurück.

Dauer: ca. 3 – 4 Stunden, Ausgangspunkt und Ziel: Rehrstieg in Neuwiedenthal

http://www.tourismus-altesland.de